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Mythen des Alters

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Wir alle werden eines Tages alt. Dennoch machen wir uns nur selten Gedanken über das, was nach unserem aktiven Berufsleben auf uns zukommt. Viele von uns möchten das am liebsten auch verdrängen, da sie mit dem Alter und dem Ruhestand vor allem Schwerfälligkeit, Krankheiten und letztlich auch den Tod assoziieren. Ist man mit 70 schon ein Greis?

Mit unserer Themenwoche „Mythen des Alters – und warum sie heute einfach nicht mehr stimmen“ möchten wir zeigen, dass solche Vorstellungen längst überholt sind. Denn nie zuvor in der Geschichte waren ältere Menschen so fit und aktiv wie heute. Der Ruhestand kann also einer der schönsten Lebensabschnitte werden – vorausgesetzt man hat eine positive Einstellung, gibt seiner Freizeit Sinn und Struktur und sorgt gesundheitlich wie finanziell vor.

Mythen des Alters 1

Unsere Gesellschaft wird immer älter und Ruheständler sind heutzutage so aktiv wie nie. Dennoch haben viele Angst vor dem Alter, doch das ist mittlerweile eigentlich unbegründet.

Wenn wir alt sind, sind wir krank und gebrechlich! Dieser Mythos stimmt so schon lange nicht mehr. Schließlich kann unser Ruhestand zu einem der schönsten Lebensabschnitte werden.

Mit ein bisschen täglicher Bewegung können wir dafür sorgen, dass wir lange fit und agil bleiben. Denn wie heißt es so schön: Wer rastet, der rostet.

Wie wir uns selbst im Alter noch hohe Ziele stecken und verwirklichen können, darüber hat sich Redakteur Gerit Zienicke schlau gemacht.
Der Ruhestand kann einer der schönsten Lebensabschnitte werden. Was wir tun können, damit wir selbst im hohen Alter noch fit und aktiv sind, darüber spricht Prof. Dr. Ingo Froböse, Sportwissenschaftler und Gesundheitsexperte
Der 83-jährige Klemens Wittig aus Dortmund hat mit dem Alter kein Problem, er ist Deutschlands erfolgreichster Seniorensportler und hält zahlreiche Europa- und Weltrekorde als Mittelstrecken- und Langstreckenläufer in seiner Altersklasse. Angefangen mit dem Leistungssport hat er erst mit dem Beginn seiner Pensionierung, mit 64. Wie es dazu kam und wie wir uns bis ins hohe Alter fithalten können, darüber spricht Klemens Wittig!
Mythen des Alters 2

Wenn endlich der Ruhestand ansteht, fallen viele erst mal in ein Loch. Über Jahrzehnte hinweg war der Alltag durchgetaktet – jetzt werden sie einfach nicht mehr gebraucht?

Mit steigendem Lebensalter haben viele Ältere das Gefühl, aufs Abstellgleis geschoben zu werden. Darum geht es am Tag zwei der Themenwoche „Mythen des Alters“.

Jede Phase braucht ihre eigenen Ziele – und es ist nie zu spät, sich neue zu stecken.

Wie wir unseren Ruhestand sinnvoll gestalten können und welche Rolle auch unser Beruf dabei spielen kann, weiß Redakteurin Katharina Leidner.
Woher die Angst kommt, überflüssig zu sein und welche Chancen in jedem neuen Abschnitt stecken, darüber spricht Ruhestandscoach Anita Feuersänger im Interview.
Wie wir unseren Ruhestand sinnvoll gestalten können und welche Rolle unser Beruf dabei spielen kann, darüber spricht im Interview der Trigema-Geschäftsführer Wolfgang Grupp.
Mythen des Alters 3

Früher war alles besser! Computer, Smartphone, Social Media? Lieber nicht! Die Jugend von heute? Rotzfrech und verzogen! Mit diesen – und vielen anderen – Vorurteilen haben Seniorinnen und Senioren heute zu kämpfen.

Aber wie viel Wahrheit steckt überhaupt in diesen Klischees? Darum geht es am dritten Tag der Themenwoche „Mythen des Alters“.

Für Neues sind wir nie zu alt. Wir müssen es uns – und auch den anderen – manchmal nur zutrauen.

Woher dieser Stereotyp „konservativer Griesgram“ eigentlich kommt und wie die Wissenschaft das Ganze sieht, Redakteur Gerit Zienicke hat mal nachgeforscht.
Woher dieser Stereotyp „konservativer Griesgram“ eigentlich kommt und wie die Wissenschaft das Ganze sieht, darüber berichtet im Interview die Psychologin Prof. Dr. Jule Specht von der HU Berlin, deren Fokus auf Persönlichkeitsentwicklung liegt.
Warum die meisten Klischees längst veraltet sind und wie wir uns damit als Gesellschaft selbst ausbremsen, das erklärt der Sozialwissenschaftler Prof. Bernhard Meyer im Interview.
Mythen des Alters 4

Es gibt bei vielen, vor allem jungen, Menschen die Vorstellung, was Schönheit im Alter bedeutet: Entweder den älteren Menschen ist ihr Aussehen völlig egal oder sie tun alles dafür, um möglichst lange jugendlich, frisch und glatt auszusehen.

Attraktivität ist keine Frage von Jugendlichkeit, sondern eine Frage unserer Einstellung.

Redakteurin Katharina Leidner hat sich mal schlau gemacht, welche Rolle Schönheit und Modebewusstsein im Alter spielen.
Warum das Älterwerden für viele gerade in Bezug auf ihre Schönheit so schwierig ist und was Schönheit im Alter eigentlich ausmacht, das erläutert die Psychologin, Coach, Youtuberin und Buchautorin Dr. Eva Wlodarek im Interview.
Warum Kleider nicht nur in jungen Jahren Leute machen und wir uns durchaus auch im höheren Alter modisch noch etwas trauen dürfen, darüber spricht im Interview der Modedesigner Thomas Rath.
Mythen des Alters 5

Spätestens seit der Pubertät ist Sex eins der wichtigsten Themen im Leben überhaupt. Doch wenn ein Mensch ein gewisses Alter erreicht, wird es plötzlich zu einem Tabu. Aber auch im Alter haben wir noch körperliche und sexuelle Bedürfnisse.

Deswegen beschäftigen wir uns an Tag fünf der Themenwoche „Mythen des Alters“, warum das Alter rein gar nichts mit einer Flaute im Bett zu tun haben muss.

Auch wenn die Libido mit zunehmendem Alter nachlassen kann: Sex ist auch für Senioren ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens und ihrer Partnerschaft.

Warum heutige Senioren zum Beispiel sexuell so viel aktiver sind, als noch die Generation vor ihnen, weiß Redakteur Gerit Zienicke.
Warum Liebe und Zärtlichkeit im Alter zwar anders, aber auf keinen Fall schlechter, ausgelebt werden als in jungen Jahren, erklärt im Interview Sexexpertin Paula Lambert.
Welchen Stellenwert das sexuelle Verlangen bei Senioren hat, darüber spricht im Interview Karolina Kolodziejczak, Psychologin vom Institut für Psychologie der
Humboldt-Universität zu Berlin, die kürzlich auch eine Studie zu dem Thema veröffentlich hat.

Für Interessierte gibt es zum Thema →hier weitere Infos.