Stadt.Land.Unter

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In Deutschland heißt es durch Starkregen immer öfter„Stadt.Land.Unter” vollgelaufene Keller, überflutete Straßen, völlig zerstörte Häuser und das auch abseits der Flüsse. 3,2 Millionen Euro Schäden haben die Unwetter im vergangenen Jahr an Gebäuden in Deutschland verursacht. Oftmals trifft es viele von uns völlig unvorbereitet.
Das wollen wir ändern und beschäftigen uns deshalb in unserer Themenwoche „Stadt.Land.Unter” damit, warum es überhaupt zu solchen Extremwetterereignissen kommt, wie wir uns und unser Hab und Gut davor schützen können, an wen wir uns im Ernstfall wenden können und was Wasser so gefährlich macht.

Stadt-Land-Unter 1

Flirrende Hitze, brennende Wälder – dann Regen in Strömen und ertränkte Felder. Der Klimawandel macht sich immer deutlicher bemerkbar. Und er zwingt uns zum Umdenken: Was können wir der Erderwärmung entgegensetzen? Und wie gehen wir mit den Wetterveränderungen um?

Wie Städte, Gemeinden und wir alle uns an die veränderten Klimabedingungen anpassen können, darüber spricht im Interview Petra Mahrenholz, Leiterin des Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass) im Umweltbundesamt.

Wenn aufgrund von Trockenheit der Grundwasserspiegel sinkt oder Wassermassen ganze Straßenzüge wegspülen, fühlen wir uns der Natur einfach ausgeliefert. Einige Städte gehen bereits mit gutem Beispiel voran und passen sich städtebaulich an die veränderten Klimabedingungen an.

Welche Möglichkeiten Städte haben und welche Maßnahmen schon Erfolg zeigen, darüber berichtet Karoline Nestler.
Hitze und Hochwasser werden uns auch künftig nicht verschonen. Petra Mahrenholz, Leiterin des Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass) im Umweltbundesamt.
Welche Möglichkeiten Städte haben und welche Maßnahmen schon Erfolg zeigen, darüber berichtet im Interview Christian Günner vom Wasserversorgungsbetrieb Hamburg Wasser.
Stadt-Land-Unter 2

Wie kaum eine andere Branche ist die Landwirtschaft an das Wetter gebunden. Ist es zu nass, verdirbt die Ernte. Ist es zu trocken, sinken die Erträge. Wenn aber immer häufiger Extremwetter-ereignisse, wie andauernde Hitze, Dürre, Dauer- oder Starkregen das Land beuteln, müssen sich die Betriebe an die Umstände anpassen.

Bereits heute wirkt sich der Klimawandel auf die Lebensmittelproduktion aus und in einigen Teilen der Welt sind die Ernteerträge schon drastisch gesunken – vor allem in Afrika und Asien. Betroffen davon sind unter anderem Grundnahrungsmittel wie Weizen, Mais und Reis. Auch in Deutschland sind die Auswirkungen auf die Landwirtschaft spürbar.

Wie kaum eine andere Branche ist die Landwirtschaft an das Wetter gebunden. Ist es zu nass, verdirbt die Ernte. Ist es zu trocken, sinken die Erträge. Wenn aber immer häufiger Extremwetter-ereignisse, wie andauernde Hitze, Dürre, Dauer- oder Starkregen das Land beuteln, müssen sich die Betriebe an die Umstände anpassen.

Worauf sich die Landwirte wohl in Zukunft einstellen müssen, darüber hat Gerit Zienicke schlau gemacht und seinen Bericht zusammengestellt.
Worauf sich die Landwirte wohl in Zukunft einstellen müssen, darüber spricht im Interview Dr. Rainer Langner, Vorstandsvorsitzender von Vereinigte Hagel, ein Versicherer im Pflanzenbau. – Landwirtschaft war zwar immer schon vom Wohlwollen Petrus’ abhängig, doch immer häufigere Extremwetterereignisse stellen die Bauern vor neue Herausforderungen.
Wie klimaangepasste Landwirtschaft aussehen kann, darüber informiert im Interview Landwirt Jürgen Frenzel vom Landgut Hennickendorf bei Berlin. – Dass die Landwirte mit den Auswirkungen des Klimawandels zu tun haben, werden am Ende auch wir Verbraucher merken.
Stadt-Land-Unter 3

2019, ein Jahr vor der weltweiten Corona-Pandemie, haben knapp 70 Städte und Gemeinden in Deutschland den sogenannten Klimanotstand ausgerufen – Konstanz am Bodensee hat am 2. Mai 2019 den Anfang gemacht.
Den Klimawandel aufhalten können wir nicht mehr, aber wir können mit dem richtigen Verhalten dabei helfen, dass es nicht noch schlimmer wird.

In Konstanz haben sich vor allem „Fridays for Future“ für das Ausrufen des Klimanotstands stark gemacht, bevor dann der Gemeinderat einstimmig zugestimmt hat.
Inwieweit die Klimanotstand-Maßnahmen wirklich dabei helfen können, den Klimawandel abzumildern, das wird sich wohl erst in den kommenden Jahren zeigen.

Seit letztem Jahr rufen immer mehr deutsche Städte den Klimanotstand aus – als erste Stadt hat Konstanz im Mai letzten Jahres damit begonnen. Die teilnehmenden Städte verpflichten sich damit, Maßnahmen gegen den menschengemachten Klimawandel zu ergreifen. Aber kann dieser überhaupt noch gestoppt werden?

Der Symbolik sollen Taten folgen, so hat Konstanz beispielsweise beschlossen, das Mobilitätsmanagement für die Stadt und alle städtischen Gebäude auf ihre Energieeffizienz prüfen zu lassen. Inwieweit das vielleicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, weiß Karoline Nestler in ihrem Bericht.
Inwieweit sich die Regierungsgeschäfte im Rathaus der Bodensee-Metropole Mai 2019 verändert haben und was vielleicht auch für die Zukunft noch angedacht ist, darüber informiert im Interview der Konstanzer Oberbürgermeister
Ulli Burchardt.
Der Symbolik sollen Taten folgen, so hat Konstanz beispielsweise beschlossen, das Mobilitätsmanagement für die Stadt und alle städtischen Gebäude auf ihre Energieeffizienz prüfen zu lassen. Inwieweit das vielleicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, darüber spricht Markus Zipf von der Deutschen Umwelthilfe, kurz DUH.
Stadt-Land-Unter 4

Die Schaden-Chronik der deutschen Versicherer zeigt deutlich: Der Klimawandel beschleunigt nicht nur die Naturgefahren, sondern vergrößert auch die damit einhergehenden Zerstörungen – eine Anpassung ist notwendiger denn je. Doch wie können wir uns vor extremen Wetterereignissen schützen, wenn sie zugleich unberechenbar sind?

Regen ist nicht nur wichtig für die Natur, sondern auch entscheidend für das Leben auf der Erde. Bleibt er aus, führt das langfristig zu Dürre und einer Veränderung des Klimas. Zu viel Regen kann hingegen zu Sturzbächen und Überflutungen führen. Doch wie viel ist zu viel?

Aufgrund des Klimawandels nehmen Extremwetterbedingungen auch bei uns in Deutschland seit Jahren zu. Leider lässt sich nie genau sagen, wann und wo ein Starkregen auftritt – und ob wir verschont bleiben.

Wie genau wir das Risiko einschätzen, was Wasser so gefährlich macht, darüber hat sich Gerit Zienicke schlau gemacht.
Der Wasserbau-Ingenieur Prof. Uwe Schweda erklärt im Interview wie gefährlich Wasser ist und wie wir die Gefahren besser einschätzen können. – Wasser ist auf der einen Seite Urquell des Lebens, auf der anderen Seite eine unberechenbare Ur-Macht der Natur, die sich kaum bändigen lässt.
Wie genau wir das Risiko einschätzen und uns im Notfall zumindest finanziell absichern können, darüber informiert Alexander Küsel vom GDV, dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft.
Stadt-Land-Unter 5

Phasen extremer Trockenheit: Monatelang fällt kein Tropfen vom Himmel. Und dann regnet es plötzlich Unmengen – so viel, dass das Wasser keinen anderen Weg mehr findet, Straßen überflutet und in Häuser eindringt.
Starkregen ist eine Gefahr, die uns alle angeht.

Der Keller vollgelaufen, der Wohnzimmerteppich komplett aufgeweicht oder sogar das ganze Haus unbewohnbar. Wenn aus einem harmlosen Schauer Starkregen wird, kann unser Zuhause erheblichen Schaden nehmen.

Karoline Nestler hat sich informiert, was Starkregen eigentlich so gefährlich macht und teilt im Bericht ihr Wissen mit.
Starkregen und seine Auswirkungen waren bislang kaum erforscht. Deshalb haben sich der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft GDV und der Deutsche Wetterdienst DWD das „Forschungsprojekt Starkregen“ ins Leben gerufen. Worum es dabei geht, das erklärt
Andreas Becker vom Deutschen Wetterdienst
Starkregen und seine Auswirkungen waren bislang kaum erforscht. Wie im Interview Andres Becker vom DWD berichtete, erläutert Oliver Hauner aus der der Sicht des des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft GDV das „Forschungsprojekt Starkregen“ im Interview.

Weitere Infos dazu und wie wir uns absichern können, gibt’s auch im Netz unter „Naturgefahren“.